Streckencharakteristik:
Die Strecke führt überwiegend auf asphaltierten, verkehrsarmen Nebenstraßen!
Die im Bergischen üblichen Steigungen werden nicht auf jeden Fall vermieden.
Da es jedoch einige schöne Stellen zum Rasten gibt, ist die Tour auch für weniger Geübte mit Freude am Radeln und an der wunderschönen Landschaft geeignet.
Obwohl die Tour genau beschrieben ist, empfehle ich, eine Karte mitzunehmen. Man weiss im voraus nie, ob man sich vielleicht einmal verfährt. Ich bevorzuge die Freizeitkarte 1:50000 Naturpark Bergisches Land (Nord)
- Wir starten in Wermelskirchen und biegen in die Dhünner Str. Richtung Dhünn/Eipringhausen ein (Radweg).
- In Eipringhausen verlassen wir die Hauptstraße und biegen nach links in die Weller Str. Richtung Well ab. Hinter dem Glockenturm des Gemeindehauses mit der Aufschrift "Land, Land, Land, höre des Herren Wort" geht es geradeaus. Diese wenig befahrene Straße führt uns parallel des Eifgenbaches bis Well, wo wir rechts abbiegen. Auf dem folgenden leichten Anstieg bietet sich ein schöner Blick zurück auf Eipringhausen.
- Die Hauptstraße L 101 (Scheideweg/Dabringhausen) überqueren wir (Vorsicht!) und radeln weiter durch den Neuenweg . Auch die Hauptstraße am Ende des Neuenwegs überqueren wir (Vorsicht!!!) und fahren über die "Alte Str.", eine Anliegerstraße, in den Ort Dhünn. Am Fuße der "Alte Str." biegen wir rechts ab und radeln durch den schönen, alten Ortskern.
- Am Ortsende, an einer T-Kreuzung, biegen wir links ab (Richtung Kürten/Halzenberg), folgen der Straße jedoch nur bis zum Möbelhaus "Scandic". Hier biegen wir links ab (Vorsicht), Hinweisschild: "In der Brache", und radeln oder schieben den asphaltierten Weg hinauf bis Neuenhaus. Diese Anstrengung lohnt sich auf jeden Fall, da kein Auto den Weg gefährdet, was bei der kurvenreichen Hauptstraße oft der Fall ist.
- In Neuenhaus überqueren wir an der Gaststätte Jägerhof wieder die Hauptstraße und fahren geradeaus nach Halzenberg.
- Eine schöne Abfahrt führt uns ins Tal der Dhünn, wo wir vor der Brücke links in Richtung Wanderparkplatz abbiegen, direkt danach wieder Links in einen asphaltierten "Durchfahrt Verboten" Weg einbiegen.
- Am Haus "Neumühle" radeln wir weiter auf dem asphaltierten Weg geradeaus und folgen dem Bach auf der rechten Seite bis zur Bundesstraße B506 auf der Höhe. Dabei lassen wir Mittelschneppen links und Unterschneppen rechts liegen. Auch hier gilt: eine fast autofreie Straße erleichtert den Anstieg! Man sollte sich oben ein wenig Zeit nehmen für einen Blick zurück ins Dhünntal!
- Links auf die B506 einbiegend nehmen wir ein kurzes Stück die Hauptstraße (Radstreifen), bevor wir nach rechts Richtung "Erlen" abbiegen. Das schöne Ausflugsörtchen Wipperfeld liegt jetzt direkt vor uns. Ein steiler Weg führt hinunter zum Sportplatz von Wipperfeld, danach Achtung: nach einem kleinen Berg nicht wieder hinunter ins Tal, sondern links zwischen den Häusern hinauf bis zur Kirche.
- Vor der Kirche biegen wir rechts ab. Hier beginnt die schönste Abfahrt der Tour bis ins Tal der Kürtener Sülz! Unten angekommen, radeln wir nach links Richtung Wipperfürth/Jörgensmühle.
- Kurz hinter der Ortschaft Jörgensmühle folgen wir dem Schild nach rechts Richtung Thier und biegen kurz später an einer kleinen Kreuzung wieder links ab nach Thier.
- Nur noch 2km bis zur Pause. Da lohnt sich die letzte kleine Steigung.
- Direkt vor der Kirche liegt ein Restaurant mit einem kleinen Biergarten. Der schönere Biergarten schräg gegenüber ist leider z.Z. nicht bewirtschaftet. PAUSE!
- Gut gestärkt folgen wir der Dorfstraße und halten uns rechts (nicht nach Wipperfürth, nicht nach Wüstenhof). Rechts und links wunderschöne Ausblicke über das waldreiche Bergische Land. Wir bleiben auf der verkehrsarmen Höhenstraße bis Hermesberg. Unmittelbar vor dem Ortsschild in einer Rechtkurve biegen wir nach links ab. Wir durchqueren sehr kurvenreich die kleine Hofschaft Klespe und folgen der mit Verbundsteinen gepflasterten Straße, bis links ein Weg abbiegt, der den schönen Namen "Seidenfaden" trägt. Diesem folgen wir bis zu einer T-Kreuzung (nicht links abbiegen nach Eichholz; nicht rechts abbiegen in "Seidenfaden"), wo wir rechts abbiegen, 100 m später diese Straße aber nach links wieder verlassen, in einen verbundsteingepflasterten, namenlosen Weg. Achtung! Durch den Bau eines Industriegebiets ist dieser Weg einfach gekappt worden. Es muß ca. 100 m vor dem Wendehammer nach rechts auf einen Wanderweg ausgewichen werden. Schade.
- In Klingsiepen haben wir die B506 wieder erreicht. Wir biegen links ab uns folgen dem Radweg, kommen am Tierheim Kaplansherweg vorbei und biegen einige 100m später rechts nach Odenhollab: Achtung, das Hinweisschild Odenholl ist verdeckt!
- Sehr steil radeln wir nun hinunter ins Tal der Dhünn, die wir vor der Odenholler Mühle überqueren. Jetzt geht es noch einmal kurz und kräftig, aber immer im Schatten der Bäume, den Berg hoch. Schieben ist hier keine Schande!
- Oben auf der Höhe angekommen, halten wir uns rechts und genießen den schönen Blick.
- Am Umspannhäuschen radeln wir geradeaus und erreichen am höchsten Punkt Isenburg.
- Immer geradeaus bis zur T-Kreuzung Altenholte, dort links. Achtung: kein Radweg!
- Leider lässt sich dieses Stück "Rennstrecke" nicht vermeiden.
- 150 m hinter dem Schild "Westhoferhöhe" geht es links in die Straße Westhofen.
- An der folgenden T-Kreuzung links Richtung Scheideweg (Radweg), an der nächsten T-Kreuzung wieder links bis Dreibäumen (Radweg).
- In Dreibäumen radeln wir nach rechts Richtung Bergisch Born. Damit haben wir wieder Wermelskirchener Stadtgebiet erreicht. Jetzt geht es wahlweise entweder links ab, über Durholzen – Buchholzen – Eifgental nach Hause oder geradeaus Richtung Bergisch Born und links auf dem Radweg nach Wermelskirchen.
- Geschafft!
Anregungen, Kritik und Tipps sind gerne willkommen (e-mail)!