- Wir starten in Wermelskirchen und radeln entlang der B51 Richtung Burscheid. Es geht für ca. 9 Km größtenteils über Rad- Fußwegen parallel bzw. direkt auf der B51.
- Kurz nach der Autobahnauffahrt A1 Ri. Dortmund biegen wir rechts ab (B232) bis Burscheid
- An der kath. Kirche vorbei, geradeaus (B232) Richtg. Lützenkirchen.
- Kurz danach links (Feuerwehr, Kaufpark) abbiegen nach Lützenkirchen/Lambertsmühle in die Bürgermeister-Schmidt-Str.
- Nach einigen 100 m, nachdem sich kurz die Häuserreihen gelichtet haben, links in Repinghofer Str. abbiegen (Schild: Repinghofen, Dürscheid, Lambertsmühle)
- Dieser Straße - z.T. steil abwärts - bis ins Wiembachtal folgen, in einer Haarnadelkurve im Tal liegt die Lambertsmühle (Besichtigung). Ca. 12 Km haben wir erradelt.
Der Wiembach war der bedeutendste Mühlenbach seit dem 17. Jh. Von seinem Wasser werden bis zur Einmündung in die Wupper 9 Mühlen betrieben.
Das heutige Gebäude der Lambertsmühle ist schon 200 Jahre alt, der Mühlenbetrieb ist allerdings schon älter. Besonders schön die zweiteilige, schön verzierte Eichenhaustür. Im rückwärtigen, linken Teil befand sich das Mühlwerk, angetrieben durch ein oberschächtiges Wasserrad. Im hohen Satteldach befanden sich 2 übereinanderliegende Getreidespeicher. Mit der Mühle verbunden war eine Bäckerei, die bis 1930 expandierte. Die starke Konkurrenz und ein geschrumpfter Kundenkreis setzten ihr ein langsames Ende. 1956 löste sich das Wasserrad aus der Welle und legte den wasserbetriebenen Betrieb lahm. Ein Reparatur lohnte sich nicht mehr und der Mühlenbetrieb war am Ende.
Seit 1983 steht das Anwesen unter Denkmalschutz. Der Förderverein Lambertsmühle hat seitdem mit viel Arbeit und Idealismus die Restaurierung übernommen.
- Der weitere Radweg folgt dem Wiembach. Wenige 100 Meter nach der Lambertsmühle folgt links die Gerstenmühle (heute schön renoviertes Wohnhaus), nach weiteren 500m liegt links am Orteingang Dürscheid die Dürscheider Mühle. Von der Seite ein schöner Blick in die Hofanlage!
- In Dürscheid biegen wir links ab (Straßenschild "Im Hintertal", ehemaliges Lokal "Zum kühlen Grunde"), folgen dem Straßenverlauf nach rechts und radeln den Berg hoch.
- Die A1 wird unterquert
- Nach einer Gärtnerei geht’s weiter oben auf den Feldern rechts nach Hirzenberg (Der gelbe Wegweiser ist verblasst), Nun geht es wieder bergab. Achtung: scharfe Kurven!
- In einer Rechtskurve im Tal liegt das gr. Gelände der Hirzenberger Mühle (Hirzenberg 2).
- Wir haben ca. 15 Km "hinter uns"
Die Hirzenberger Mühle liegt am Köttersbach. Sie entstand 1865 als Getreidemühle. Betreiber war ab 1869 der Wermelskirchener Richard Weber. Sie war bis Anfang des letzten Jh. in Betrieb. 1963 noch soll das Mühlrad vorhanden gewesen sein. Der heutige Besitzer, eine Glasgerätefirma, hat das Anwesen sehr schön restauriert.
- An der Hirzenberger Mühle ist aufgrund einer Baustelle der Weg nach links gesperrt, so dass wir uns halbrechts halten. Es geht leicht bergauf durch die Hofschaft Wiebertshof, nicht rechts ab zum Köttershof sondern auf der Höhe links halten.
- Am Straßenende (Stoppschild) geht es nach links (Krummer Weg).
- Nach 200m links in einer leichten Rechtskurve nach Ropenstall radeln,
- In Ropenstall an der ersten T-Kreuzung dem kleinen roten Radweghinweisschild nach links folgen und weiter bergab dem Straßenverlauf folgend ins Köttersbachtal (von links mündet der Weg von der Hirzenberger Mühle)
- Dem roten Radweghinweisschild nach Richtung Altenberg/Blecher beachten, somit verlassen wir die asphaltierte Straße und radeln auf einem geschotterten Feldweg dem Köttersbach entlang.
- Am Ende des Feldweges biegen wir nach links auf eine asphaltierte Straße ein, es geht wieder bergauf
- Die Hofschaft Krump wird nach ca. 19 km Wegstrecke erreicht; zwei Bänke laden - bei sehr guter Sicht in das Rheintal - zur Rast ein.
- Direkt nach den Bänken geht es nach rechst bei leichter Steigung weiter
- An dem nächsten Abzweig radeln wir nach rechst, d.h. nach Niederblecher,
- In Niederblecher an der kleinen T-Kreuzung (Briefkasten) nach rechts abbiegen,
- Straße folgend nach Wüstenhof, es geht steil bergab, Achtung: scharfe Kurven!
- Erneut geht es kurz durch das Kötterbachtal bergaufwärts
- Die B51 (Restaurant Angerhausen) ist erreicht, wir überqueren die B51 und radeln nach links weiter
- Nach wenigen Metern folgen wir dem Radwegweisen nach Blecher in die nach rechts abbiegende Straße
- In Blecher halten wir uns links und erreichen einen kombinierten Rad- Fußweg an der L310 (Pausenhinweis ca. 50 m rechter Hand ist eine Eisdiele). Es geht nach links weiter.
- Wir erreichen die B51 und radeln nach rechts um später die Ortschaft Sträßchen zu erreichen.
- Es geht der B51 entlang über Hilgen nach Wermelskirchen zurück, d.h. auf der vom Hinweg bekannten Strecke.
Anregungen, Kritik und Tipps sind gerne willkommen (e-mail)!